Fuji - san, Japans heiliger Berg
BCT-Touristik
line decor
  
line decor

 
 
 
 

 

Shimanami - Japan mit dem Rad 18 Tage

      


Programm

1.Tag: Abflug von Frankfurt

Abends, Abflug vom Frankfurter Flughafen nach Tokio, wo Sie am Nachmittag des folgenden Tages ankommen werden. Von hier aus geht es mit dem Flugzeug weiter nach Hiroshima. (Zeitverschiebung + 7 Std./ Sommerzeit + 8 Std.)

2. Tag: Willkommen in Japan!
Ankunft in Hiroshima. Ihrer traurigen Geschichte zum Trotz entwickelte sich die Stadt zu einem wichtigen Industriestandort, in dem unter anderem einer der Hauptsitze der Mazda Motor Corporation zu finden ist. Dass Hiroshima darüber hinaus einiges mehr zu bieten hat, werden Sie am nächsten Tag mit eigenen Augen erleben.

3. Tag: Tor zu einer göttlichen Welt
Heute erkunden Sie zusammen mit Ihrem Reiseleiter einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Nach einem Spaziergang durch den Friedenspark und einem Besuch im Peace Memorial Museum geht es mit dem Boot zur Insel Miyajima, wo eines der, zumindest im deutschen Sprachraum, bekanntesten Symbole Japans ins Blickfeld gerät:
Das rote Torii (Schreintor) des Itsukushima-Schreines scheint bei Flut auf dem Wasser regelrecht zu schweben. Der seit 1996 zum UNESCO Welkulturerbe zählende Schrein mit seinen in das Wasser hereinragenden Gebäuden ist ein wahrer Augenschmaus vor einer beeindruckenden Naturkulisse, die zusammen ein perfektes Ensemble aus menschlicher Kreativität und der Schönheit der Natur ergeben.
Das größte Gebäude des Tempelkomplexes ist der "Senjokaku", was übersetzt soviel heißt, wie "Pavillon der 1000 Tatami-Matten". Bei einer Bodenfläche von 857 Matten, kommt dieser, auf die besondere Größe des Tempels anspielende Ausdruck der Wahrheit schon ziemlich nahe.

4. Tag: Reif für die Inseln
Nachdem Sie gestern einen ersten Eindruck von japanischer Geschichte und Kultur gewinnen konnten, begeben Sie sich heute nach Onomichi, dem Ausgangspunkt Ihrer Fahrradreise.
Bekannt für seine vielen Tempel, ist Onomichi auch ein beliebter Drehort für die japanische Filmindustrie.
Von hier aus startet auch der Shimanami-Kaido. Shimanami-Kaido ist der Spitzname für die 1999 in Berieb genommene Nishi-Seto-Schnellstraße, die Onomichi auf der Insel Honshu mit Imabari auf der Insel Shikoku verbindet. Sie hat eine Länge von ca. 60 km, führt über 10 Brücken und 6 Inseln der Seto-Inlandsee: Mukaijima, Innoshima, Ikuchijima, Omishima, Hakatajima und Oshima.
Nach einer Fährüberfahrt auf die Insel Mukaijima, beginnt für Sie hier die Fahrt auf dem Shimanami. In früherer Zeit stand dieses Gebiet unter der Kontrolle der mächtigen Murakami-Familie, die hier zuerst als Piraten ihr Unwesen trieben und später unter mehreren Kriegerfürsten dienten.
Über die Insel Innoshima fahren Sie nach Ikuchijima, wo Sie Ihre erste Inselnacht verbringen werden. Ein Abendausflug zum romantischen Sunset Beach vollendet diesen Tag.

5. Tag: Brücketräume
Nach dem Frühstück begeben Sie sich zuerst in der Stadt Setoda auf Erkundungstour. Sie besichtigen den Kosan-ji Tempel, der im 20. Jh. von dem ehemaligen Business Manager Kanemoto Kozo zum Andenken an seine verstorbene Mutter erbaut wurde.
Er stellt ein Ensemble von Nachbauten verschiedener wichtiger Tempel und Schreine Japans dar, die harmonisch miteinander kombiniert worden sind. Die bekannteste Reproduktion ist die eines berühmten Tores des Toshogu-Schreins von Nikko - nur einer von vielen Gründen, warum der Kosanji auch " Nikko des Westens" genannt wird.
Nach der Besichtigung geht es weiter in Richtung Tatara-Brücke. Für alle Brückenfreunde und auch solche, die es (noch) nicht sind, ist diese Brücke ein wirkliches Highlight und mit einer Länge von 1480m eine der größten Schrägseilbrücken der Welt. An ihrem Ende erwartet Sie der Tatara Shimanami Park auf der Insel Omishima. Durch die beeindruckende Insellandschaft geht es weiter zum Oyamazumi-Schrein, eine der ältesten Wallfahrtsstätten Japans. Angeblich geht seine Gründung zurück auf eine Zeit, in der Japans legendärer erster Kaiser Jimmu an die Macht kam. Es wird gesagt, dass der Schrein eine Schutzgottheit des Meeres und der Berge beheimatet. Darüber hinaus wurde er im Laufe der Jahrhunderte zum Pilgerziel vieler Feldherren, die sich durch das Anbeten der hier heimischen Gottheit siegreiche Kämpfe erhofften. Hatten sie Erfolg, kamen viele dieser Krieger wieder und brachten Rüstungen oder Waffen als Dank und Tribut an die Gottheit mit. Scheinbar wurden ihre Gebete oft erhört, denn nicht umsonst besitzt der Schrein 80% der als Nationalschatz oder wichtiges Kulturgut klassifizierten historischen Rüstungen Japans.

6. Tag: Piratengeschichten
Heute geht es über die Omishima Brücke weiter nach Oshima, wo Sie dem Murakami Suigun Naval Museum einen Besuch abstatten. Hier können Sie einiges über die Geschichte der einst so mächtigen Piratenfamilie der Murakami erfahren und, wenn Sie möchten, auch einmal eine Samurai-Rüstung anprobieren.
Genießen Sie später den spektakulären Blick von der Kurushima Kaikyo-Brücke, einem weiteren Highlight der japanischen Brückenarchitektur. Sie besteht aus drei hintereinander gereihten Hängebrücken und hat eine Gesamtlänge von 4015 m Länge. Am anderen Ende erwartet Sie die Stadt Imabari und mit ihr das Ende des Shimanami-Kaido.
Hier legen Sie einen kurzen Stopp im Itoyama Park ein und genießen die beeindruckende Aussicht auf die Kurushima Kaikyo Meerenge, bevor es in Richtung Hotel weitergeht. Auf der Strecke liegt die ursprünglich im 17.Jh vom Feudalherrn Todo Takatora erbaute Burg von Imabari, eines von drei in Japan vorhandenen "Mizujiro", was auf Deutsch "Wasserschloss" bedeutet. Im 19.Jh wurden unter der Meiji-Regierung die ursprünglichen Gebäude innerhalb der Festung zerstört. 1980 ließ die Stadt Imabari schließlich einen neuen Wohnturm errichten, welcher heute in seiner ganzen Pracht das Meer überblickt.

7. Tag: Pilgergeist

Sie befinden sich nun auf Shikoku, der kleinsten der vier Hauptinseln Japans. Bekannt ist Shikoku wohl besonders für seinen 1200 km langen Pilgerweg, den sogenannten Shikoku Hachijuu Hakkasho, zu Deutsch in etwa "88 Orte Shikokus". Dieser Weg ist eine der wichtigsten buddhistischen Pilgerstrecken Japans und soll, der Legende nach, von dem Mönch Kukai, dem Begründer der buddhistischen Shingon-Schule, begründet worden sein.

Die Pilger auf diesem Weg, die so genannten Henro, sind an ihren weißen Kleidern, spitzen Hüten aus Riedgras und ihren Gehstäben zu erkennen. Obwohl die Stecke traditionell zu Fuß gegangen werden sollte, benutzen moderne Pilger neben dem Auto oder Bussen auch gern einmal das Fahrrad. Vielleicht begegnet Ihnen ja der eine oder andere auf Ihrer heutigen Fahrt von Imabari nach Kanonji.
Nachdem Sie bisher jeden Tag auf dem Rad verbracht haben, legen wir hier am morgigen Tag eine kleine Fahrradpause ein. Nutzen Sie die Möglichkeit, sich ein wenig zu entspannen und in aller Ruhe die Schönheiten und Sehenswürdig- keiten der Gegend zu erkunden.

8. Tag: Bilder im Sand
Den heutigen Vormittag können Sie ganz nach Ihrem Belieben gestalten. Wie wäre es beispielsweise mit einem Rundgang durch den Kotohiki Park? Begeben Sie sich auf eine kleine Zeitreise durch die Geschichte dieser Region, indem Sie zum Beispiel einen Blick auf die "Zenigata" werfen - das in Sand modellierte, gigantische Abbild einer Münze aus der Edo-Zeit, "Kan-ei-Tsuho" genannt. Es wird erzählt, dass die Bewohner dieser Gegend das Bild um 1633 in nur einer Nacht fertig gestellt hätten, um den damaligen Herrscher der Region, Ikoma Takatoshi, Willkommen zu heißen. Angeblich winkt jedem, der einen Blick auf das Sandbild wirft, Gesundheit und ein hohes Alter sowie stets genügend Geld in der Tasche.

Der 2 km lange Ariake-Strand, im Sommer ein beliebter Treffpunkt zum Baden, lädt zum Spazierengehen ein bietet einen bezaubernden Blick auf die Seto-Innlandsee.
Ebenfalls im Kotohiki Park befinden sich der Kanonji- und der Jinne-in- Tempel, zwei Stationen des Shikoku Hachijuu Hakkasho-Pilgerwegs. Auch der Nachmittag wird entspannend, wenn Sie mit Ihrem Reiseleiter zusammen eine der berühmten japanischen Onsen-Bäder besuchen. Gut erholt geht es dann weiter zur nächsten Etappe.

9. Tag: Konpira-san
Der heutige Weg führt Sie zuerst nach Kotohira zum Kanamaru-za, der ältesten noch bespielten Kabukibühne Japans. Erbaut 1835, geriet es nach der Öffnung Japans Mitte des 19. Jh. in Vergessenheit, bis es 1970 schließlich wiederentdeckt wurde. In dem als wichtiges Kulturgut klassifizierten, restaurierten Gebäude sind noch heute die Kulissen, Beleuchtung, Bühnentechnik sowie die Zuschauersitze genauso, wie sie im 17. 18. oder 19 Jh. waren.
Weiter geht es zu einem der beliebtesten Schreine Japans, dem Kotohira-gu oder "Konpira-san", wie er im Volksmund genannt wird. Seit Jahrhunderten strömen die Menschen hierher, um von der Schutzgottheit des Schreines Beistand zu erbitten. Der Aufstieg zur Haupthalle über 785 Treppenstufen führt im unteren Bereich an zahlreichen Souvenirläden vorbei, die mit ihren unterschiedlichen Waren, wie Süßigkeiten, Masken, Töpferware oder der lokalen Holzschnitzkunst locken. Die Haupthalle Omote-Shoin, stammt aus dem 17.Jh und beinhaltet eine Ansammlung wunderschöner Fusuma, bemalten Schiebetüren, die von Maruyama Okyo, einem der größten Künstler der Edo-Zeit, gestaltet wurden und als nationales Kulturgut deklariert sind.

Nach der Erkundungstour durch Kotohira geht es weiter nach Zentsuji, dem Geburtsort des Mönchs Kukai, oder Kobo Daishi, wie der nach seinem Tod genannt wurde. Sie besichtigen den Zentsuji-Tempel, auf dessen Grund und Boden Sie heute auch übernachten werden.

10. Tag: Takamatsu - Gartenzauber und Samurai Geschichten
Für Frühaufsteher besteht heute die Möglichkeit an der morgendlichen Gebetszeremonie der Mönche teilzunehmen, bevor es später mit dem Fahrrad weiter nach Takamatsu geht. Das heute moderne Takamatsu sah seine Blütezeit während der Edo-Periode im 17. Jh. unter dem Samurai-Clan der Matsudaira. Einer der schönsten Landschaftsgärten Japans, der Ritsurin - Park befand sich früher ebenfalls in ihrem Besitz. Von dessen prächtiger Gestaltung können Sie sich bei einem Besuch selbst überzeugen. Im Teehaus können Sie in Ruhe bei einer Tasse Tee die Aussicht auf den Park genießen.
Anschließend haben Sie ein wenig Freizeit, in der Sie z.B. die längsten Shoppingarkaden Japans erkunden oder sich mit der lokalen Küche vertraut machen können: Die Präfektur Kagawa ist berühmt für Udon, dicke Nudeln aus Weizenmehl. Vor ein paar Jahren löste ein Buch über den sog. Sanuki-Udon in Japan einen regelrechten Udon-Boom aus, worüber sogar ein amüsanter Kinofilm gedreht wurde. Vielleicht lassen Sie sich ja auch von dieser lokalen Spezialität begeistern.
Am Nachmittag fahren Sie von Takamatsu aus zum Yashima Lava-Plateau, einem 293 m hohen Lava-Plateau, das in die Inland-See hineinragt. Hier fand im 12. Jh. die berühmte Schlacht zwischen dem Genji- und dem Heike-Clan statt. Hier besichtigen Sie das Shikoku Mura Freilichtmuseum, eine Ansammlung von traditionellen japanischen Häusern, die aus ganz Shikoku zusammengetragen wurden. Zu sehen sind unter anderem Gebäude aus dem 18. Jh., eine alte Zuckermühle und ein ländliches Kabuki Theater. Abends haben Sie dann noch einmal die Möglichkeit Ihre Freizeit selber zu gestalten.

11. Tag: Takamatsus Umgebung
Heute geht es zu einem Ausflug in die nähere Umgebung von Takamatsu.

12. Tag: Filmkulissen und Olivenbäume
Heute verabschieden Sie sich von Takamatsu und begeben sich auf die Fahrt zur Insel Shodo-Shima, der zweitgrößten Insel der Seto-Inland-See. Sie ist berühmt für ihre Olivenkultivation, die hier seit 1908 besteht und auf die Sie während Ihrer heutigen Tour ebenfalls einen Blick werfen können. Durch den Oliven-Park geht es weiter zum Marukin Soja-Saucen-Museum und Fabrik, wo Sie dem Herstellungs-prozess des nicht nur in Japan geschätzten Würzmittels beiwohnen können. Im Anschluss fahren Sie zum Filmdorf "24 no hitomi", Drehort für das Remake des erfolgreichen japanischen Films "24 Augen". Hier können Sie die Atmosphäre eines japanischen Dorfes aus der ersten Hälfte des 20. Jh. nacherleben. Genießen Sie danach die Fahrt an der malerischen Küste entlang bis zum Hafenstädtchen Fukuda, von wo aus Sie die Fähre nach Himeji nehmen.

13. Tag: Die Schwingen des weißen Reihers.
Nächste Station Ihrer Reise ist die Himeji Burg. Diese Festungsanlage, 1580 von Toyotomi Hideyoshi, einem der drei Reichseiniger Japans, übernommen, galt früher als uneinnehmbar. Ihr Spitzname "Weißer Reiher" geht auf ihre strahlend weißen Mauern zurück. Schon lange ein nationaler Kulturschatz, wurde Himeji-jo 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.
Direkt neben der Burganlage befindet sich der Koko-en-Park, dessen unterschiedliche Gärten die Umrisse von neun ehemaligen Samurai-Residenzen nachzeichnen. Anschließend fahren Sie mit dem Zug nach Kyoto.


14. Tag: Nijo-jo und heilendes Wasser

Heute erkunden Sie Kyoto mit dem Rad. Die ehemalige Hauptstadt Japans ist mit ihren vielen Tempel- und Schreinanlagen ein wahrer Kulturschatz. Neben der Nijo-Burg, dem ehemaligen Sitz des Shoguns, besuchen Sie heute den Sanjuusangendo-Tempel, in dessen Innerem sich 1001 Statuen der buddhistischen Göttin der Barmherzigkeit, Kannon, befinden.
Bekannt ist dieser Tempel auch für das alljährliche Toshiya-Fest, bei dem Bogenschützen ihre Pfeile quer durch die Halle schießen - eine Idee, die aus der Edo-Zeit stammt. Einst sollte so das Können der Schützen gemessen werden. Weiter geht die Tour durch Gion, Kyotos berühmtes Geisha-Viertel, hin zum Kiyomizudera.
Von dort aus haben Sie einen herrlichen Ausblick über Kyoto, den Sie am besten von der riesigen Holzterrasse aus genießen. Übersetzt bedeutet Kiyomizudera soviel wie "Tempel des klaren Wassers". Gegründet wurde er 780 n.Chr. und wird in Zusammenhang mit der Hosso-Schule, einer der ältesten japanischen buddhistischen Schulen, gebracht. Unter der berühmten hölzernen Terrasse können Sie das klare Quellwasser, das dem Tempel seinen Namen verleiht, probieren. Es wird gesagt, es habe heilende Kräfte.

15. Tag Goldener Schimmer und grüner Bambus
Der heutige Ausflug führt Sie zu einer von Kyotos wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten, dem "Goldenen Pavillon", auf Japanisch "Kinkakuji". Die Konstruktion des offiziell als Rokuonji bekannten Tempels begann 1397 als Teil der Altersresidenz des Shoguns Ashikaga Yoshimitsu. Nach dessen Tod 1403 wurde der komplett mit Blattgold überzogene Kinkakuji zu einem Zen-Tempel umfunktioniert. Danach führt Sie der Weg in das malerische Arashiyama Gebiet. Bereits im 8. Jahrhundert kamen Hofadlige hierher, um die Landschaft zu genießen. Durch ursprüngliche Bambuswälder geht es weiter zum Tenryuji Zen-Tempel, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Sein Landschaftsgarten ist noch in seiner ursprünglichen Form aus dem 14. Jahrhundert erhalten. Von hier aus führt Sie die Radtour über die berühmte Togetsukyo-Brücke bis zum Iwatayama Berg, von dem aus Sie abermals die grandiose Aussicht über Kyoto genießen können. Von den Fahrrädern heißt es nun Abschied nehmen, denn morgen geht es weiter nach Japans Hauptstadt, Tokio.

16. Tag: Auf nach Tokio
Morgens begeben Sie sich in Richtung Bahnhof, wo Sie der japanische Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen erwartet. Genießen Sie die Aussicht während des luxuriösen Transports Richtung Tokio. Ihr Hotel liegt in Asakusa, einem der belebtesten Viertel Tokios, ganz in der Nähe des berühmten Kaminari-Mon, was übersetzt "Donner-Tor" bedeutet.
Wenn Sie unter dessen riesiger roter Laterne hindurchgehen, befinden Sie sich sogleich auf der Nakamise, einer marktähnlichen Straße, in deren kleinen Geschäften man sowohl traditionelle Süßigkeiten, Gerichte und Spielsachen, als auch Stoffe und Kleidung bekommt. Die Nakamise führt zum Sensoji, besser bekannt als Asakusa-Kannon-Tempel. Gegründet wurde er im 7. Jahrhundert, als der Legende nach zwei Fischer eine Kannon-Statue im Fluss fanden. Auch heute noch wird er von Hunderten Gläubigen täglich besucht.
Von dort aus geht es weiter zum Sumida-Fluss, auf dem Sie mit einem Boot bis zum Hama-Rikyu-Garten, dem einstigen Park der Shogune, fahren. Hier haben Sie unter anderem einen wunderschönen Blick auf den Tokio Tower. Nach einem Spaziergang über die Ginza, Tokios edler Einkaufsstraße, begeben Sie sich am Abend in das Geschäftsviertel Shinjuku. Von der Aussichtsplattform auf der 45. Etage des neuen Tokioer Rathauses hat man einen sagenhaften Ausblick auf die Stadt und bei gutem Wetter kann man bis zum Fuji-san sehen.

17. Tag: Frisches Sushi
Tag siebzehn beginnt mit einem Besuch auf dem größten Fischmarkt der Welt, Tsukiji. Schon auf dem Weg dorthin wird alles verkauft, was für den Fang, die Verarbeitung und den Genuss von Fisch nötig ist. Hier bekommen Sie auch das frischeste Sushi Japans.
Danach fahren Sie nach Harajuku. An den schrill-verrückt gekleideten Teenagern vorbei gehen Sie zum bekannten Meiji-Schrein, der das Herzstück der bewaldeten Parkanlage Yoyogi Park ist. Dem Kaiserpaar Meiji gewidmet, gilt der Schrein als ein Musterbeispiel shintoistischer Architektur. Während der Neujahrsfeiertage ist dies der Ort mit der höchsten Besucherzahl im Land.
Danach steht ein Besuch in Shibuya auf dem Programm. Das Denkmal von Hachiko vor dem Shibuya Bahnhof ist ein beliebter Treffpunkt für Jugendliche und erinnert an einen Hund, der auch nach dem Tod seines Herrchens täglich an dieser Stelle auf ihn wartete. Er blickt auf eine der belebtesten Kreuzungen Tokios, die während der Grünphasen von Tausenden Menschen gleichzeitig überquert wird. Am Abend erwartet Sie dann ein Rundgang durch die von Neonreklamen erleuchteten Straßen des Elektronikviertels Akihabara und ein Besuch des Tokyo Anime Centers.

18. Tag: Abschied von Japan
Morgens Transfer zum Flughafen, Tagesrückflug mit Japan Airlines.

 

 

 

Ihr Japanteam der BCT-Touristik

 

Für alle  Ihre Rückfragen - Ihr Japanteam der BCT-Touristik
Bonner Str. 37
53721 Siegburg

Tel.: 02241/9424211
Fax.: 02241/9424299

Telefon aus Österreich und der Schweiz: +49 2241 9424211


Web: www.japanaktiv.de Email: japan-team@t-online.de