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Programm
1.Tag: Abflug von Frankfurt
Abends, Abflug vom Frankfurter Flughafen nach Tokio, wo Sie am Nachmittag
des folgenden Tages ankommen werden. Von hier aus geht es mit dem
Flugzeug weiter nach Hiroshima. (Zeitverschiebung + 7 Std./ Sommerzeit
+ 8 Std.)
2. Tag: Willkommen in Japan!
Ankunft in Hiroshima. Ihrer traurigen Geschichte zum Trotz entwickelte
sich die Stadt zu einem wichtigen Industriestandort, in dem unter
anderem einer der Hauptsitze der Mazda Motor Corporation zu finden
ist. Dass Hiroshima darüber hinaus einiges mehr zu bieten hat,
werden Sie am nächsten Tag mit eigenen Augen erleben.
3. Tag: Tor zu einer göttlichen Welt
Heute erkunden Sie zusammen mit Ihrem Reiseleiter einige der wichtigsten
Sehenswürdigkeiten der Stadt. Nach einem Spaziergang durch
den Friedenspark und einem Besuch im Peace Memorial Museum geht
es mit dem Boot zur Insel Miyajima,
wo eines der, zumindest im deutschen Sprachraum, bekanntesten Symbole
Japans ins Blickfeld gerät:
Das rote Torii (Schreintor) des Itsukushima-Schreines scheint bei
Flut auf dem Wasser regelrecht zu schweben. Der seit 1996 zum UNESCO
Welkulturerbe zählende Schrein mit seinen in das Wasser hereinragenden
Gebäuden ist ein wahrer Augenschmaus vor einer beeindruckenden
Naturkulisse, die zusammen ein perfektes Ensemble aus menschlicher
Kreativität und der Schönheit der Natur ergeben.
Das größte Gebäude des Tempelkomplexes ist der "Senjokaku",
was übersetzt soviel heißt, wie "Pavillon der 1000
Tatami-Matten". Bei einer Bodenfläche von 857 Matten,
kommt dieser, auf die besondere Größe des Tempels anspielende
Ausdruck der Wahrheit schon ziemlich nahe.
4. Tag: Reif für die Inseln
Nachdem Sie gestern einen ersten Eindruck von japanischer Geschichte
und Kultur gewinnen konnten, begeben Sie sich heute nach Onomichi,
dem Ausgangspunkt Ihrer Fahrradreise.
Bekannt für seine vielen Tempel, ist Onomichi auch ein beliebter
Drehort für die japanische Filmindustrie.
Von hier aus startet auch der Shimanami-Kaido. Shimanami-Kaido ist
der Spitzname für die 1999 in Berieb genommene Nishi-Seto-Schnellstraße,
die Onomichi auf der Insel Honshu mit Imabari auf der Insel Shikoku
verbindet. Sie hat eine Länge von ca. 60 km, führt über
10 Brücken und 6 Inseln der Seto-Inlandsee: Mukaijima, Innoshima,
Ikuchijima, Omishima, Hakatajima und Oshima.
Nach einer Fährüberfahrt auf die Insel Mukaijima, beginnt
für Sie hier die Fahrt auf dem Shimanami. In früherer
Zeit stand dieses Gebiet unter der Kontrolle der mächtigen
Murakami-Familie, die hier zuerst als Piraten ihr Unwesen trieben
und später unter mehreren Kriegerfürsten dienten.
Über die Insel Innoshima fahren Sie nach Ikuchijima, wo Sie
Ihre erste Inselnacht verbringen werden. Ein Abendausflug zum romantischen
Sunset Beach vollendet diesen Tag.
5. Tag: Brücketräume
Nach dem Frühstück begeben Sie sich zuerst in der Stadt
Setoda auf Erkundungstour. Sie besichtigen den Kosan-ji Tempel,
der im 20. Jh. von dem ehemaligen Business Manager Kanemoto Kozo
zum Andenken an seine verstorbene Mutter erbaut wurde.
Er stellt ein Ensemble von Nachbauten verschiedener wichtiger Tempel
und Schreine Japans dar, die harmonisch miteinander kombiniert worden
sind. Die bekannteste Reproduktion ist die eines berühmten
Tores des Toshogu-Schreins von Nikko - nur einer von vielen Gründen,
warum der Kosanji auch " Nikko des Westens" genannt wird.
Nach der Besichtigung geht es weiter in Richtung Tatara-Brücke.
Für alle Brückenfreunde und auch solche, die es (noch)
nicht sind, ist diese Brücke ein wirkliches Highlight und mit
einer Länge von 1480m eine der größten Schrägseilbrücken
der Welt. An ihrem Ende erwartet Sie der Tatara Shimanami Park auf
der Insel Omishima. Durch die beeindruckende Insellandschaft geht
es weiter zum Oyamazumi-Schrein, eine der ältesten Wallfahrtsstätten
Japans. Angeblich geht seine Gründung zurück auf eine
Zeit, in der Japans legendärer erster Kaiser Jimmu an die Macht
kam. Es wird gesagt, dass der Schrein eine Schutzgottheit des Meeres
und der Berge beheimatet. Darüber hinaus wurde er im Laufe
der Jahrhunderte zum Pilgerziel vieler Feldherren, die sich durch
das Anbeten der hier heimischen Gottheit siegreiche Kämpfe
erhofften. Hatten sie Erfolg, kamen viele dieser Krieger wieder
und brachten Rüstungen oder Waffen als Dank und Tribut an die
Gottheit mit. Scheinbar wurden ihre Gebete oft erhört, denn
nicht umsonst besitzt der Schrein 80% der als Nationalschatz oder
wichtiges Kulturgut klassifizierten historischen Rüstungen
Japans.
6. Tag: Piratengeschichten
Heute geht es über die Omishima Brücke weiter nach Oshima,
wo Sie dem Murakami Suigun Naval Museum einen Besuch abstatten.
Hier können Sie einiges über die Geschichte der einst
so mächtigen Piratenfamilie der Murakami erfahren und, wenn
Sie möchten, auch einmal eine Samurai-Rüstung anprobieren.
Genießen Sie später den spektakulären Blick von
der Kurushima Kaikyo-Brücke, einem weiteren Highlight der japanischen
Brückenarchitektur. Sie besteht aus drei hintereinander gereihten
Hängebrücken und hat eine Gesamtlänge von 4015 m
Länge. Am anderen Ende erwartet Sie die Stadt Imabari und mit
ihr das Ende des Shimanami-Kaido.
Hier legen Sie einen kurzen Stopp im Itoyama Park ein und genießen
die beeindruckende Aussicht auf die Kurushima Kaikyo Meerenge, bevor
es in Richtung Hotel weitergeht. Auf der Strecke liegt die ursprünglich
im 17.Jh vom Feudalherrn Todo Takatora erbaute Burg von Imabari,
eines von drei in Japan vorhandenen "Mizujiro", was auf
Deutsch "Wasserschloss" bedeutet. Im 19.Jh wurden unter
der Meiji-Regierung die ursprünglichen Gebäude innerhalb
der Festung zerstört. 1980 ließ die Stadt Imabari schließlich
einen neuen Wohnturm errichten, welcher heute in seiner ganzen Pracht
das Meer überblickt.
7. Tag: Pilgergeist
Sie befinden sich nun auf Shikoku, der kleinsten der vier Hauptinseln
Japans. Bekannt ist Shikoku wohl besonders für seinen 1200
km langen Pilgerweg, den sogenannten Shikoku Hachijuu Hakkasho,
zu Deutsch in etwa "88 Orte Shikokus". Dieser Weg ist
eine der wichtigsten buddhistischen Pilgerstrecken Japans und soll,
der Legende nach, von dem Mönch Kukai, dem Begründer der
buddhistischen Shingon-Schule, begründet worden sein.
Die Pilger auf diesem Weg, die so genannten Henro, sind an ihren
weißen Kleidern, spitzen Hüten aus Riedgras und ihren
Gehstäben zu erkennen. Obwohl die Stecke traditionell zu Fuß
gegangen werden sollte, benutzen moderne Pilger neben dem Auto oder
Bussen auch gern einmal das Fahrrad. Vielleicht begegnet Ihnen ja
der eine oder andere auf Ihrer heutigen Fahrt von Imabari nach Kanonji.
Nachdem Sie bisher jeden Tag auf dem Rad verbracht haben, legen
wir hier am morgigen Tag eine kleine Fahrradpause ein. Nutzen Sie
die Möglichkeit, sich ein wenig zu entspannen und in aller
Ruhe die Schönheiten und Sehenswürdig- keiten der Gegend
zu erkunden.
8. Tag: Bilder im Sand
Den heutigen Vormittag können Sie ganz nach Ihrem Belieben
gestalten. Wie wäre es beispielsweise mit einem Rundgang durch
den Kotohiki Park? Begeben Sie sich auf eine kleine Zeitreise durch
die Geschichte dieser Region, indem Sie zum Beispiel einen Blick
auf die "Zenigata" werfen - das in Sand modellierte, gigantische
Abbild einer Münze aus der Edo-Zeit, "Kan-ei-Tsuho"
genannt. Es wird erzählt, dass die Bewohner dieser Gegend das
Bild um 1633 in nur einer Nacht fertig gestellt hätten, um
den damaligen Herrscher der Region, Ikoma Takatoshi, Willkommen
zu heißen. Angeblich winkt jedem, der einen Blick auf das
Sandbild wirft, Gesundheit und ein hohes Alter sowie stets genügend
Geld in der Tasche.
Der 2 km lange Ariake-Strand, im Sommer ein beliebter Treffpunkt
zum Baden, lädt zum Spazierengehen ein bietet einen bezaubernden
Blick auf die Seto-Innlandsee.
Ebenfalls im Kotohiki Park befinden sich der Kanonji- und der Jinne-in-
Tempel, zwei Stationen des Shikoku Hachijuu Hakkasho-Pilgerwegs.
Auch der Nachmittag wird entspannend, wenn Sie mit Ihrem Reiseleiter
zusammen eine der berühmten japanischen Onsen-Bäder besuchen.
Gut erholt geht es dann weiter zur nächsten Etappe.
9. Tag: Konpira-san
Der heutige Weg führt Sie zuerst nach Kotohira zum Kanamaru-za,
der ältesten noch bespielten Kabukibühne Japans. Erbaut
1835, geriet es nach der Öffnung Japans Mitte des 19. Jh. in
Vergessenheit, bis es 1970 schließlich wiederentdeckt wurde.
In dem als wichtiges Kulturgut klassifizierten, restaurierten Gebäude
sind noch heute die Kulissen, Beleuchtung, Bühnentechnik sowie
die Zuschauersitze genauso, wie sie im 17. 18. oder 19 Jh. waren.
Weiter geht es zu einem der beliebtesten Schreine Japans, dem Kotohira-gu
oder "Konpira-san", wie er im Volksmund genannt wird.
Seit Jahrhunderten strömen die Menschen hierher, um von der
Schutzgottheit des Schreines Beistand zu erbitten. Der Aufstieg
zur Haupthalle über 785 Treppenstufen führt im unteren
Bereich an zahlreichen Souvenirläden vorbei, die mit ihren
unterschiedlichen Waren, wie Süßigkeiten, Masken, Töpferware
oder der lokalen Holzschnitzkunst locken. Die Haupthalle Omote-Shoin,
stammt aus dem 17.Jh und beinhaltet eine Ansammlung wunderschöner
Fusuma, bemalten Schiebetüren, die von Maruyama Okyo, einem
der größten Künstler der Edo-Zeit, gestaltet wurden
und als nationales Kulturgut deklariert sind.
Nach der Erkundungstour durch Kotohira geht es weiter nach Zentsuji,
dem Geburtsort des Mönchs Kukai, oder Kobo Daishi, wie der
nach seinem Tod genannt wurde. Sie besichtigen den Zentsuji-Tempel,
auf dessen Grund und Boden Sie heute auch übernachten werden.
10. Tag: Takamatsu - Gartenzauber und Samurai Geschichten
Für Frühaufsteher besteht heute die Möglichkeit an
der morgendlichen Gebetszeremonie der Mönche teilzunehmen,
bevor es später mit dem Fahrrad weiter nach Takamatsu geht.
Das heute moderne Takamatsu sah seine Blütezeit während
der Edo-Periode
im 17. Jh. unter dem Samurai-Clan der Matsudaira. Einer der schönsten
Landschaftsgärten Japans, der Ritsurin - Park befand sich früher
ebenfalls in ihrem Besitz. Von dessen prächtiger Gestaltung
können Sie sich bei einem Besuch selbst überzeugen. Im
Teehaus können Sie in Ruhe bei einer Tasse Tee die Aussicht
auf den Park genießen.
Anschließend haben Sie ein wenig Freizeit, in der Sie z.B.
die längsten Shoppingarkaden Japans erkunden oder sich mit
der lokalen Küche vertraut machen können: Die Präfektur
Kagawa ist berühmt für Udon, dicke Nudeln aus Weizenmehl.
Vor ein paar Jahren löste ein Buch über den sog. Sanuki-Udon
in Japan einen regelrechten Udon-Boom aus, worüber sogar ein
amüsanter Kinofilm gedreht wurde. Vielleicht lassen Sie sich
ja auch von dieser lokalen Spezialität begeistern.
Am Nachmittag fahren Sie von Takamatsu aus zum Yashima Lava-Plateau,
einem 293 m hohen Lava-Plateau, das in die Inland-See hineinragt.
Hier fand im 12. Jh. die berühmte Schlacht zwischen dem Genji-
und dem Heike-Clan statt. Hier besichtigen Sie das Shikoku Mura
Freilichtmuseum, eine Ansammlung von traditionellen japanischen
Häusern, die aus ganz Shikoku zusammengetragen wurden. Zu sehen
sind unter anderem Gebäude aus dem 18. Jh., eine alte Zuckermühle
und ein ländliches Kabuki Theater. Abends haben Sie dann noch
einmal die Möglichkeit Ihre Freizeit selber zu gestalten.
11. Tag: Takamatsus Umgebung
Heute geht es zu einem Ausflug in die nähere Umgebung von Takamatsu.
12. Tag: Filmkulissen und Olivenbäume
Heute verabschieden Sie sich von Takamatsu und begeben sich auf
die Fahrt zur Insel Shodo-Shima, der zweitgrößten Insel
der Seto-Inland-See. Sie ist berühmt für ihre Olivenkultivation,
die hier seit 1908 besteht und auf die Sie während Ihrer heutigen
Tour ebenfalls einen Blick werfen können. Durch den Oliven-Park
geht es weiter zum Marukin Soja-Saucen-Museum und Fabrik, wo Sie
dem Herstellungs-prozess des nicht nur in Japan geschätzten
Würzmittels beiwohnen können. Im Anschluss fahren Sie
zum Filmdorf "24 no hitomi", Drehort für das Remake
des erfolgreichen japanischen Films "24 Augen". Hier können
Sie die Atmosphäre eines japanischen Dorfes aus der ersten
Hälfte des 20. Jh. nacherleben. Genießen Sie danach die
Fahrt an der malerischen Küste entlang bis zum Hafenstädtchen
Fukuda, von wo aus Sie die Fähre nach Himeji nehmen.
13. Tag: Die Schwingen des weißen Reihers.
Nächste Station Ihrer Reise ist die Himeji Burg. Diese Festungsanlage,
1580 von Toyotomi Hideyoshi, einem der drei Reichseiniger Japans,
übernommen, galt früher als uneinnehmbar. Ihr Spitzname
"Weißer Reiher" geht auf ihre strahlend weißen
Mauern zurück. Schon lange ein nationaler Kulturschatz, wurde
Himeji-jo 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.
Direkt neben der Burganlage befindet sich der Koko-en-Park, dessen
unterschiedliche Gärten die Umrisse von neun ehemaligen Samurai-Residenzen
nachzeichnen. Anschließend fahren Sie mit dem Zug nach Kyoto.
14. Tag: Nijo-jo und heilendes Wasser
Heute erkunden Sie Kyoto mit dem Rad. Die ehemalige Hauptstadt Japans
ist mit ihren vielen Tempel- und Schreinanlagen ein wahrer Kulturschatz.
Neben der Nijo-Burg, dem ehemaligen Sitz des Shoguns, besuchen Sie
heute den Sanjuusangendo-Tempel, in dessen Innerem sich 1001 Statuen
der buddhistischen Göttin der Barmherzigkeit, Kannon, befinden.
Bekannt ist dieser Tempel auch für das alljährliche Toshiya-Fest,
bei dem Bogenschützen ihre Pfeile quer durch die Halle schießen
- eine Idee, die aus der Edo-Zeit stammt. Einst sollte so das Können
der Schützen gemessen werden. Weiter geht die Tour durch Gion,
Kyotos berühmtes Geisha-Viertel, hin zum Kiyomizudera.
Von dort aus haben Sie einen herrlichen Ausblick über Kyoto,
den Sie am besten von der riesigen Holzterrasse aus genießen.
Übersetzt bedeutet Kiyomizudera soviel wie "Tempel des
klaren Wassers". Gegründet wurde er 780 n.Chr. und wird
in Zusammenhang mit der Hosso-Schule, einer der ältesten japanischen
buddhistischen Schulen, gebracht. Unter der berühmten hölzernen
Terrasse können Sie das klare Quellwasser, das dem Tempel seinen
Namen verleiht, probieren. Es wird gesagt, es habe heilende Kräfte.
15. Tag Goldener Schimmer und grüner Bambus
Der heutige Ausflug führt Sie zu einer von Kyotos wohl bekanntesten
Sehenswürdigkeiten, dem "Goldenen Pavillon", auf
Japanisch "Kinkakuji". Die Konstruktion des offiziell
als Rokuonji bekannten Tempels begann 1397 als Teil der Altersresidenz
des Shoguns Ashikaga Yoshimitsu. Nach dessen Tod 1403 wurde der
komplett mit Blattgold überzogene Kinkakuji zu einem Zen-Tempel
umfunktioniert. Danach führt Sie der Weg in das malerische
Arashiyama Gebiet. Bereits im 8. Jahrhundert kamen Hofadlige hierher,
um die Landschaft zu genießen. Durch ursprüngliche Bambuswälder
geht es weiter zum Tenryuji Zen-Tempel, der zum UNESCO-Weltkulturerbe
gehört. Sein Landschaftsgarten ist noch in seiner ursprünglichen
Form aus dem 14. Jahrhundert erhalten. Von hier aus führt Sie
die Radtour über die berühmte Togetsukyo-Brücke bis
zum Iwatayama Berg, von dem aus Sie abermals die grandiose Aussicht
über Kyoto genießen können. Von den Fahrrädern
heißt es nun Abschied nehmen, denn morgen geht es weiter nach
Japans Hauptstadt, Tokio.
16. Tag: Auf nach Tokio
Morgens begeben Sie sich in Richtung Bahnhof, wo Sie der japanische
Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen erwartet. Genießen Sie
die Aussicht während des luxuriösen Transports Richtung
Tokio. Ihr Hotel liegt in Asakusa, einem der belebtesten Viertel
Tokios, ganz in der Nähe des berühmten Kaminari-Mon, was
übersetzt "Donner-Tor" bedeutet.
Wenn Sie unter dessen riesiger roter Laterne hindurchgehen, befinden
Sie sich sogleich auf der Nakamise, einer marktähnlichen Straße,
in deren kleinen Geschäften man sowohl traditionelle Süßigkeiten,
Gerichte und Spielsachen, als auch Stoffe und Kleidung bekommt.
Die Nakamise führt zum Sensoji, besser bekannt als Asakusa-Kannon-Tempel.
Gegründet wurde er im 7. Jahrhundert, als der Legende nach
zwei Fischer eine Kannon-Statue im Fluss fanden. Auch heute noch
wird er von Hunderten Gläubigen täglich besucht.
Von dort aus geht es weiter zum Sumida-Fluss, auf dem Sie mit einem
Boot bis zum Hama-Rikyu-Garten, dem einstigen Park der Shogune,
fahren. Hier haben Sie unter anderem einen wunderschönen Blick
auf den Tokio Tower. Nach einem Spaziergang über die Ginza,
Tokios edler Einkaufsstraße, begeben Sie sich am Abend in
das Geschäftsviertel Shinjuku. Von der Aussichtsplattform auf
der 45. Etage des neuen Tokioer Rathauses hat man einen sagenhaften
Ausblick auf die Stadt und bei gutem Wetter kann man bis zum Fuji-san
sehen.
17. Tag: Frisches Sushi
Tag siebzehn beginnt mit einem Besuch auf dem größten
Fischmarkt der Welt, Tsukiji. Schon auf dem Weg dorthin wird alles
verkauft, was für den Fang, die Verarbeitung und den Genuss
von Fisch nötig ist. Hier bekommen Sie auch das frischeste
Sushi Japans.
Danach fahren Sie nach Harajuku. An den schrill-verrückt gekleideten
Teenagern vorbei gehen Sie zum bekannten Meiji-Schrein, der das
Herzstück der bewaldeten Parkanlage Yoyogi Park ist. Dem Kaiserpaar
Meiji gewidmet, gilt der Schrein als ein Musterbeispiel shintoistischer
Architektur. Während der Neujahrsfeiertage ist dies der Ort
mit der höchsten Besucherzahl im Land.
Danach steht ein Besuch in Shibuya auf dem Programm. Das Denkmal
von Hachiko vor dem Shibuya Bahnhof ist ein beliebter Treffpunkt
für Jugendliche und erinnert an einen Hund, der auch nach dem
Tod seines Herrchens täglich an dieser Stelle auf ihn wartete.
Er blickt auf eine der belebtesten Kreuzungen Tokios, die während
der Grünphasen von Tausenden Menschen gleichzeitig überquert
wird. Am Abend erwartet Sie dann ein Rundgang durch die von Neonreklamen
erleuchteten Straßen des Elektronikviertels Akihabara und
ein Besuch des Tokyo Anime Centers.
18. Tag: Abschied von Japan
Morgens Transfer zum Flughafen, Tagesrückflug mit Japan Airlines.
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